Gesundheit
Stresskiller Aquarium
Dass Wasser eine beruhigende Wirkung auf Geist und Körper hat, ist längst bekannt. Schwimmen Fische im blauen Nass, ist der Effekt noch grösser: der Blutdruck sinkt, die Stresswogen ebben ab.
Aquarien sind nicht bloss dekorative Elemente im trauten Heim, Restaurant oder Wartezimmer von Arztpraxen. Wissenschaftlich belegt ist: Das Beobachten von Fischen hinter Glas kann Blutdruck und Herzschlag senken. Ob es die Fische selbst sind, die sanft durchs Wasser gleiten, die Lichtspiele oder die Geräusche des Wassers, ist nicht restlos geklärt. Klar hingegen ist: Aquarien sind eine Art Therapeutikum gegen Stress, Anspannung und psychische Probleme aller Art. Bei Menschen, die ihren Blick immer wieder auf Aquarien richten, sind die Werte von Angst und Depression signifikant tiefer als bei jenen, die das nicht tun. Für einmal gilt: Die Dosis macht das Glück. Je mehr Fische sich im Becken befinden, desto positiver die Auswirkungen auf Blutdruck und Herzfrequenz.
Fische gehören heute zu den beliebtesten Haustieren. Die ältesten Wirbeltiere unseres Planeten nehmen ihre Umgebung bewusst wahr, kommunizieren auf vielfältige Weise und können auch unter Stress leiden. Letzteres ist insbesondere dann der Fall, wenn der Platz knapp ist. Dies führt zu Aggressionen gegenüber Artgenossen. Bei den Verzichttieren sind die Fische traurige Spitzenreiter: Laut der Statistik des Schweizer Tierschutzes (STS) wurden im Jahr 2024 18’605 Fische in Auffangstationen aufgenommen. Der STS spricht von einer alarmierenden Entwicklung. Wer nicht bereit ist, längerfristig Verantwortung für die Tiere zu übernehmen, sucht zum Stressabbau besser ein öffentliches Aquarium auf oder einen Zahnarzt mit Aquarium im Wartebereich, um der Frage nach Heimtieren etwas genauer auf den Zahn zu fühlen.
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